Psychische Belastung am Arbeitsplatz hat zugenommen.

Psychische Belastung am Arbeitsplatz hat zugenommen.

 

 Die psychische Belastung am Arbeitsplatz hat nach Angaben von Experten in den vergangenen Jahren zugenommen. Fast neun Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland im Jahr 2006 gingen auf psychiatrische Diagnosen wie Depressionen oder Angsterkrankungen zurück, teilt die Kampagne "Move Europe" mit. Vor 30 Jahren waren es erst zwei Prozent. Die Initiative des Europäischen Netzwerkes zur betrieblichen Gesundheitsförderung will diesem Trend entgegenwirken. Koordiniert wird sie vom BKK Bundesverband in Berlin.

Rechtzeitiges Eingreifen hilft den Angaben zufolge oft, größeren Krisen vorzubeugen. So könnten Mitarbeiterbefragungen, flexible Arbeitszeitmodelle, die Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen und Führungskräfte-Coaching die Arbeitnehmer entlasten. Laut "Move Europe" haben sich bereits mehr als 300 Unternehmen und Behörden der Kampagne angeschlossen und ihre Maßnahmen zu Gesundheitsförderung bewerten lassen.

 

Quelle: dpa