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 Der Beruf raubt viel schlaf.

Überstunden für den Beruf rauben einer US-Studie zufolge mehr Schlaf als jede andere Beschäftigung. Berufstätige, die maximal viereinhalb Stunden schlafen, arbeiteten im Mittel an jedem Wochentag 93 Minuten und am Wochenende sogar 118 Minuten länger als der Durchschnitt, berichtete die US-Fachzeitschrift "Sleep".

Langschläfer, die elfeinhalb und mehr Stunden im Bett zubrachten, hatten verglichen mit dem Durchschnitt ein tägliches Minus von 143 Minuten auf ihrem Arbeitszeitkonto, am Wochenende waren es 71 Minuten. Am wenigsten Schlaf und die meiste Arbeit hätten 45- bis 54- Jährige, hieß es weiter.

Für die Studie hatten die Forscher um Mathias Basner von der Universität von Pennsylvania knapp 50 000 Erwachsene über drei Jahre hinweg befragt. Demnach verbringen Kurzschläfer auch mehr Zeit damit, sich weiterzubilden, Arbeiten im Haus zu verrichten und sich zu entspannen. Langschläfer dagegen nehmen sich weniger Zeit für Freunde und Nachbarn sowie für Freizeitvergnügen und Entspannung.

Lediglich an ihrem Pensum vor dem Fernseher halten chronische "Murmeltiere" fest, heißt es in "Sleep". Allerdings saßen auch diejenigen mit dem größten Schlafdefizit viele Stunden vor der Flimmerkiste.

 

  Quelle: dpa
 
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