Neurodermitis-Patienten sollten Kleidung vor dem Kauf direkt auf der Haut ausprobieren. PDF  | Drucken |  E-Mail

 Neurodermitis-Patienten sollten Kleidung vor dem Kauf direkt auf der Haut ausprobieren

 

Neurodermitis-Patienten sollten Kleidung vor dem Kauf direkt auf der Haut ausprobieren. Zumindest könne ein einfacher Test am Arm vorgenommen werden, raten die Hohensteiner Institute in Bönnigheim (Baden-Württemberg). Dazu wird der Stoff auf der Innenseite des Unterarmes mit leichtem Druck hin und her bewegt. So lässt sich feststellen, ob der Stoff, die Nähte oder das Etikett kratzen. Ist das der Fall, sollte das Stück nicht gekauft werden: Abstehende Fasern insbesondere von Wolle können in die empfindliche Haut stechen und Irritationen bis hin zu Neurodermitisschüben auslösen.

Am geeignetsten für Neurodermitiker ist den Angaben zufolge reine Baumwolle. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass diese keine Schadstoffe enthält, zu erkennen am Öko-Tex Standard 100, heißt es in einem neuen Ratgeber des Textilforschungszentrums. Unbedingt sollten neue Kleidungsstücke vor dem Tragen gewaschen werden, um ungebundene Farbstoffe und schweißlösliche Veredelungen zu entfernen.

Informationen: Die «Empfehlungen für den Textilkauf für Patienten mit Neurodermitis und empfindlicher Haut» können im Internet kostenlos heruntergeladen werden unter www.hohenstein.de/SITES/aktuelles.asp.

 

Quelle: dpa

 
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