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Bei zyklusbedingter Migräne sind Hormone unwirksam.

 

Von zyklusbedingter Migräne betroffenen Frauen wurden bisher östrogenhaltige Pflaster und Hautgels empfohlen, um den Hormonspiegel aufrecht zu erhalten. Die Wirksamkeit dieser Behandlung sei jedoch fraglich, warnt das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in Marburg. Es beruft sich dabei auf eine Studie aus Großbritannien, an der 38 Frauen mit zyklusbedingter Migräne teilnahmen.

Eine Hälfte der Teilnehmerinnen bekam vom sechsten Tag der Periode bis zum zweiten Tag nach Einsetzen der Blutung ein östrogenhaltiges Hautgel. Die zweite Gruppe erhielt ein Gel ohne Wirkstoff. Während der Hormonbehandlung sanken die Migränetage zwar um ein Fünftel, und die Attacken fielen weniger intensiv aus. In den Tagen nach der Behandlung kam es jedoch zu einem Anstieg der Attacken um 40 Prozent.

Statt mit Hormonen sollte eine zyklusbedingte Migräne laut dem DGK lieber akut mit sogenannten Triptanen behandelt werden. Da diese ganz unterschiedlich wirken, müsse die Behandlung aber für jede Patientin maßgeschneidert werden.

 

Quelle: dpa

 
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