Nicht gleich die Zähne nach Rotweingenuss putzen. PDF  | Drucken |  E-Mail

Nicht gleich die Zähne nach Rotweingenuss putzen.

Zahnverfärbungen durch säurehaltige Lebens- und Genussmittel wie Rotwein lassen sich mit gründlichem Zähneputzen weitgehend verhindern. Allerdings darf nicht gleich nach dem letzten Schluck zur Bürste gegriffen werden, warnte Dietmar Oesterreich von der Bundeszahnärztekammer in Berlin. "Dadurch würde die Oberfläche der Zähne regelrecht erodiert, also abgebaut."

Das kann im Extremfall dazu führen, dass die Zähne immer kleiner und die Schneideflächen immer dünner werden. In der Folge werden die Zähne empfindlicher gegen besonders kalte oder heiße Speisen, und möglicherweise kommt es zu einer Veränderung der Bisslage. Das kann unter anderem Schmerzen in der Kaumuskulatur nach sich ziehen. Zudem machen Erosionen die Zähne nach Oesterreichs Worten anfälliger für Bakterienangriffe.

Hintergrund ist, dass die im Wein, aber auch in manchen Obstsorten sowie in Säften und Softdrinks enthaltene Säure Mineralien aus der Zahnoberfläche herauslöst. "Man merkt das daran, dass die Zähne nach dem Genuss ein bisschen pelzig werden", sagte der Mediziner. Bis die Mineralien wieder in die Zahnsubstanz "eingebaut" sind, dauert es einige Zeit: "Mindestens eine halbe, besser eine Stunde nach der Aufnahme von Säurehaltigem sollten die Zähne deshalb nicht geputzt werden." Wird dann die Bürste in die Hand genommen, darf sie nicht zu stark auf die Zähne gedrückt werden.

 

Quelle: dpa

 
< zurück   weiter >



 


www.hitpage.de : Hitsstatistik, kostenlose Backlinks und Pagerank - Anzeige mit dem Google PageRank™ für Ihre Homepage!